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Mein Vorsatz 2018: Keine Vorsätze

Mein Vorsatz 2018: Keine Vorsätze

Alle Jahre wieder – nehmen wir uns große Veränderungen für die kommenden zwölf Monate vor. Denn die sollen natürlich noch besser, toller und gigantischer werden als die letzten. Wir wollen fitter sein. Gesünder. Sportlicher. Produktiver. Bla Bla Bla.

Ich habe nichts dagegen, sich Ziele zu setzen und zu verfolgen. Ich halte das sogar für den wichtigsten Antrieb überhaupt. Doch so sehr ich auch auf To-Do-Listen zum Abhaken stehe – mit Vorsätzen, die von einer Nacht auf die andere plötzlich meinen ganzen Lebensstil ändern sollen, habe ich meine Probleme.

Mal ehrlich: Wie viele von unseren Vorsätzen brechen wir, schon bevor wir den zweiten Januar erreichen? Wie lange schleppen wir diese Vorsätze mit uns rum? Sagen uns immer wieder „Nächste Woche“ oder „Jetzt aber endlich“ und „Wenn nur erst…“, um am Ende doch nichts davon umzusetzen.

Okay, das klingt hart. Manche genießen die Vorsatz-Jagd – und gewinnen sie am Ende sogar. Doch ich denke, die Mehrheit macht dahingehend Pläne, hinter denen sie gar nicht richtig steht. Sie tut es einfach, weil es dazu gehört. Neues Jahr. Neues Glück. Neuanfang. So ist das eben. Dabei glaube ich ja, dass wenn man etwas wirklich will, es so oder so in die Tat umsetzt. Unabhängig vom Zeitpunkt und ohne alljährlichen Optimierungswahn Ende Dezember.

Mein Vorsatz für 2018 auf jeden Fall ist: Keine Vorsätze! Diesmal nicht. Ich gehe ins neue Jahr und werde sehen, wonach mir ist. Werde ich plötzlich ein Sportfreak? Prima. Wenn nicht, dann zieht mich wohl was anderes. Und da gehe ich dann schon von alleine hin. Ohne Vorsatz.

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