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Networking: Warum man sich als Freelancer unbedingt blicken lassen sollte

Networking: Warum man sich als Freelancer unbedingt blicken lassen sollte

Dass Networking alles ist, hat wohl jeder schon einmal gehört. Vor allem als Freelancer. Ich würde jetzt nicht behaupten, dass es „alles“ ist, aber es macht einen sehr wichtigen Teil der Selbstständigkeit aus. Oft wurde ich schon gefragt, ob das nicht anstrengend sei (generell werde ich gerne mal gefragt, ob nicht dies und das anstrengend sei). Und ja, manchmal erfordert es eine gewisse Energie, sich regelmäßig auf diversen Events selbst zu präsentieren. Aber dabei sollte man das mit dem „Präsentieren“ nicht so verbissen sehen. Meist reicht in der Kaffeepause zwischen zwei Vorträgen schon ein „Hallo, da wir schon einmal zusammen stehen, was machen Sie?“, um ins lockere Gespräch zu kommen. So habe ich übrigens schon einmal einen Kunden gewonnen. Und überhaupt, ich kann dem Besuch von Events und dem Networking mehr als nur Kontakte abgewinnen. Was genau, habe ich mal wieder in einer kleinen Liste zusammengefasst.

Interessante neue Menschen kennenlernen

Ob eintägiger Workshop oder große Messe: Jeder Mensch, den man auf Events kennenlernt, bringt seine individuelle Geschichte mit. Wie kam er zur Selbstständigkeit? Seit wann macht er das schon? Welche Themen interessieren ihn gerade? Ich sehe nicht einfach nur das Netzwerk, das sich mit diesem Menschen erweitert, sondern einen Kollegen, mit dem ich mich austauschen kann. Und denen begegnet man vor allem als Einzelunternehmer/in immer wieder gerne für den Gleichgesinnten-Austausch.

(Business-) Kontakte knüpfen

Jaja, ich habe gerade gesagt, darauf kommt es nicht immer in erster Linie an. Ist aber eben doch wichtig. Auf Events knüpft man Kontakte, die entweder in Kooperationen enden können (in meinem Fall unter anderem die „Gründerstories“) oder man gewinnt tatsächlich neue Kunden. Ist mir wie gesagt schon passiert. Also mischt Euch unters Volk und seid bloß nicht schüchtern. Über einen kleinen Plausch am Stehtisch vorm nächsten Konferenzraum freut sich jeder.

Inspiration und Motivation abholen

Besonders der Werdegang der Freelancer- oder Selbstständigen-Kollegen inspiriert mich immer wieder. Welche Hürden hatten sie? Welchen Herausforderungen mussten sie sich stellen? Sind sie schon einmal gescheitert und haben noch einmal neu angefangen? Auf Events lernt man eben nicht nur viele Menschen, sondern auch viele verschiedene Lebensläufe kennen. Das sorgt oft dafür, dass sich die Sicht auf den eigenen ändert, dass man Mut für neue Vorhaben gewinnt und motiviert die nächsten Pläne schmiedet – denn der „Was-andere-schon-geschafft-haben-Effekt“ lässt einen selbst wiederum (oft nur innere) Hürden überwinden.

„Fortbildung“ nutzen

Für mich ist der Besuch eines Events immer auch eine Art Fortbildung. Zum einen natürlich, weil man spannende Workshops zu aktuellen Themen rund um die Selbstständigkeit besuchen kann. Zum anderen lernt man immer voneinander. Wie hat jemand ein Problem, vor dem ich auch bereits stand, für sich gelöst? Welche Methoden wendet er für welche Aufgaben an? Nutzt er dafür eine App, von der ich bisher nichts gehört habe? Ich weiß immer zwei/drei Sachen mehr, wenn ich ein Networking-Event verlasse. Und allein dafür ist dessen Besuch es wert.

Neue Möglichkeiten erkennen

Nachdem ich die Geschichten von Kollegen gehört, Neues erfahren und jede Menge Inspiration eingesammelt habe, sprudeln die Ideen. Ich könnte doch auch einmal XY probieren. Warum versuche ich nicht beim nächsten Projekt auf diese und jene Art zu arbeiten? Beim nächsten Problem nehme ich auch so eine entspannte Stellung ein. Networking-Events sorgen bei mir immer dafür, dass ich danach in dem ein oder anderen Bereich meine Komfortzone verlasse und neue Möglichkeiten für mich entdecke. Man entwickelt also nicht nur sein Netzwerk, sondern eben auch sich selbst weiter.

Fazit: Der Satz „Hallo, was machen Sie so?“ löst mehr aus, als ein oberflächliches Gespräch über den eigenen Beruf und einen Visitenkarten-Austausch. Man muss nur genauer hinhören 😉

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