Gründerstory: Eine Frau mit einer Mission – von digitalen Netzwerken und dem Austausch unter Gleichgesinnten | Content & Stories
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Gründerstory: Eine Frau mit einer Mission – von digitalen Netzwerken und dem Austausch unter Gleichgesinnten

Gründerstory: Eine Frau mit einer Mission – von digitalen Netzwerken und dem Austausch unter Gleichgesinnten

Es geht endlich weiter mit einer neuen Runde Gründerstories. Nicole Krenz hat bereits erfolgreich ihre erste Selbstständigkeit als Social-Media- und Content-Beraterin gewuppt und startet aktuell mit einem neuen Herzensprojekt: dem digitalen Coworking. Warum sie überhaupt selbstständig wurde, wie sie sich täglich motiviert und warum es ihr so viel bedeutet, Selbstständige zusammen zu bringen, erzählt sie im Interview.

1. Was hat Dich dazu bewegt, Dich als Social-Media- und Content-Beraterin selbstständig zu machen?

Da gibt es so einiges. Schon als Kind habe ich es geliebt, Webseiten zu bauen und Texte zu schreiben und daher habe ich auch früh mit der Fotografie begonnen. Eines führte zum anderen und so startete ich einen Blog, der sich nach und nach immer weiterentwickelte und meine Fertigkeiten im Bereich Social Media bereicherte. Während meines International-Management-Studiums habe ich bereits Start-ups nebenberuflich im Bereich Social Media betreut und danach in Vollzeit in einer Social-Media-Agentur gearbeitet. Schnell hatte ich jedoch gemerkt: Ich brenne mehr für meine eigenen Projekte und Kund*innen. Und weil man manchmal Mut beweisen muss, habe ich all diesen zusammengenommen und mich 2018 in Vollzeit selbstständig gemacht.

Besonders zu Beginn der Selbstständigkeit merkt man schnell: Sie bringt viele Freiheiten, aber auch viele Herausforderungen. Ich war aber erneut mutig und habe, neben meinem Business als Social-Media-Strategin mit Fokus auf Instagram Marketing, ein neues Projekt gestartet – das digitale Coworking. Das Projekt habe ich von einer Kollegin übernommen, komplett umstrukturiert und zu meinem eigenen Herzensprojekt gemacht. Ich kann mich noch genau an die Anfangszeit meiner Selbstständigkeit erinnern und hatte schon immer ein starkes Bedürfnis nach dem Austausch und der gegenseitigen Motivation mit anderen Selbstständigen. Nun biete ich einen Platz, in dem genau das passiert.

Meine Beweggründe waren also für beide Projekte ganz unterschiedlich: Während ich mein Instagram Business vor allem aufgrund meines Wunsches nach Freiheit, Kreativität und der Arbeit mit Traumkund*innen gegründet habe, übernahm ich das Coworking, um so vielen Selbstständigen wie möglich einen Raum für Weiterbildung, Austausch und Motivation zu geben. Beide Projekte sind mittlerweile absolute Herzensprojekte, die meine Kreativität und Leidenschaft für die Arbeit jeden Tag aufs Neue aufblühen lassen.

2. Welche Hürden musstest Du auf dem Weg in die Selbstständigkeit meistern und wie hast Du das geschafft? 

Da gab es tatsächlich so einige: Während ich durch mein Studium nicht völlig blind in die Selbstständigkeit gegangen bin, habe ich dennoch gemerkt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Während ich bei der Gründung und mit den ganzen Richtlinien und Unterlagen für das Finanzamt so meine Herausforderungen hatte, waren vor allem der Umstieg ins Home Office, der fehlende Austausch mit Kolleg*innen und die Kundengewinnung noch einmal riesige Challenges.

Es ist unheimlich wichtig, sich ein gutes und starkes Netzwerk aufzubauen. So sehr ich meine Familie und Freunde auch liebe und schätze: Sie sind alle fest angestellt und können sich nur sehr bedingt mit mir zu typischen Themen der Selbstständigkeit austauschen. Daher war es für mich unabdingbar, mir andere Selbstständige zu suchen, mit denen ich regelmäßig reden kann, bei denen ich mir Feedback hole und durch die ich mich auch stetig weiterbilde. Denn auf einmal bist du alles: Von deinem eigentlichen Thema über Marketing-Chef, Personal-Chef und Buchhaltungs-Chef bis hin zur Reinigungskraft.

3. Was waren bisher die Highlights Deiner Selbstständigkeit?

Definitiv jeder Moment, in dem ich vor und mit anderen Menschen über meine Leidenschaft sprechen konnte. Als Instagram-Expertin gebe ich regelmäßig Workshops und spreche auf verschiedenen Konferenzen. Und während ich vor meinem ersten Speaker-Job drei Tage lang im Voraus keinen Bissen herunterbekam vor Aufregung, liebe ich es mittlerweile umso mehr. Wenn ich über meine Leidenschaft reden und den Mix aus Kreativität und Strategie an andere Selbstständige und Interessierte weitergeben darf, dann sprudelt es nur so aus mir heraus. Jeder einzelne Moment mit meinen Kund*innen, die wieder ein Erfolgserlebnis hatten oder die mir sagen, dass das Coworking ihnen viel Motivation und Wissen gibt, lässt mein Herz ein kleines bisschen schneller schlagen. Und genau diese Momente lassen mich immer wieder spüren: Hier bin ich genau richtig!

4. Wie motivierst Du Dich jeden Tag aufs Neue?

Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich immer top motiviert bin. Denn auch wenn ich an meinen Herzensprojekten arbeite, gibt es immer mal Momente, in denen ich etwas Motivation benötige. Zum einen bekomme ich diese durch die Arbeit im Coworking und durch den regelmäßigen Austausch mit Selbstständigen und Kund*innen. Zum anderen werde ich aber auch durch die bedingungslose Unterstützung meiner Familie und Liebsten motiviert, immer weiter zu machen. Und wenn das alles nicht hilft, wird der Hund von oben bis unten durchgekuschelt.

5. Hast Du die optimale Lebensweisheit, die Du zukünftigen Selbstständigen mitgeben möchtest?

Such dir Unterstützung – du bist nicht alleine! Mit einem starken Netzwerk im Gepäck kommst du durch jede Trockenstrecke, durch jedes Tief und kannst jedes Erfolgserlebnis ordentlich feiern! Denn eines ist sicher: Du kannst stolz auf dich sein – und zwar gewaltig.

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